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Installation von A-Z

 

Kundendienst-Ingenieur Tobias Kirsamer: "Gut vorbereitet ist halb gewonnen!".

 

SNOWsat auf der ganzen Flotte

 

Gute Zusammenarbeit mit der Funkbehörde und ein Frequenzwechsel ermöglichten endlich einen störungsfreien Betrieb.

Hand in Hand. Ein ganzes Skigebiet komplett mit SNOWsat auszustatten, erfordert eine umfassende Vorbereitung und einiges an Knowhow. Wir begleiten unseren Kundendienst-Ingenieur Tobias Kirsamer bei der Installation in Polen und Tschechien.

Von Anfang an mit im Boot
Die ersten Kontakte hat er bereits im Juni geknüpft. Denn Tobias Kirsamer, im Technischen Kundendienst zuständig unter anderem für die Länder Osteuropas, wurde schon während der Verkaufsverhandlungen mit ins Boot geholt, um den Entscheidern in Kotelnica - Białka Tatrzańska, Polen, und Jasna, Slowakei, ihre Fragen fachgerecht zu beantworten und mögliche Bedenken zu nehmen. Schon damals klärte er mit den Zuständigen die individuellen Anforderungen ab - und das, was das Skigebiet selbst an Daten und Infrastruktur zur Verfügung stellen musste. Gemeinsam mit Betriebsleiter, Werkstattleiter, den IT-Experten und dem externen Vermesser begutachtete er das Skigebiet und die möglichen Positionen fur Basisstation und Repeater, um eine optimale Funkabdeckung sicherzustellen. Die beiden Skigebiete entschieden sich im Sommer 2016 dazu, ihre Flotten komplett mit SNOWsat auszustatten. In Jasna wurden 3 neue PistenBully 600 SCR inklusive SNOWsat bestellt und im Herbst geliefert. In Kotelnica galt es, neben einem neuen auch die 8 Fahrzeuge der bestehenden Flotte, darunter übrigens 2 Fremdfahrzeuge, vor Ort mit SNOWsat auszustatten.

Gute Vorbereitung ist alles!
Von nun an folgen viele E-Mails und Telefonate. Tobias klärt mit seinen Ansprechpartnern vor Ort die Gegebenheiten ab, ein Geländemodell muss in Auftrag gegeben und der Server der IT-Abteilung des Skigebiets vorbereitet werden. Mithilfe eines Simulationsprogramms ermittelt er die beste Position für Basisstation und Repeater. Ein Punkt mit guter Aussicht ist erfahrungsgemäß auch ein perfekter Punkt für die Station, aber Kontrolle ist alles!
Parallel beantragen die Skigebiete bei der Funkbehörde schon ihre Funkgenehmigung. Gut so, denn später wird Tobias noch mit einer schweren Störung der Frequenz zu kämpfen haben...

Auf geht's! Installation!
"Das wirklich Wichtige an solch einem Projekt ist die gewissenhafte Vorbereitung", sagt Tobias Kirsamer. "Die Skigebiete in Polen und Tschechien sind über 1.000 Kilometer entfernt. Da ist es nicht nur ärgerlich, sondern auch extrem teuer, wenn was schiefgeht oder fehlt." Aber Tobias ist gut vorbereitet. Einen Teil der benötigten Komponenten und sein Werkzeug nimmt er mit dem Auto gleich mit. Der Rest wird parallel mit dem LKW geliefert. Vor Ort arbeitet er mit den Monteuren der jeweiligen PistenBully Vertretung zusammen. "Das erleichtert die Kommunikation - Polnisch und Tschechisch - da bin ich raus!" Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Skigebietes beginnen sie mit der Montage von Basisstation und Repeater. "Hierbei muss man auch ein bisschen improvisieren können. Loten Sie mal bei 10 Grad minus ein Antennenkabel zusammen! In Jasna haben wir die Kabel und den Kasten der Basisstation im Gebäude vorbereitet und es später draußen am Masten einer Wetterstation montiert". Doch irgendwas ist immer: die eigens dafür beantragte Frequenz weist Störungen auf, was zu Schwierigkeiten bei der Schneetiefenmessung führen kann.

Hausaufgaben
Die Klärung mit der Funkbehörde übernimmt das Skigebiet und erhält zum Glück recht schnell eine neue störungsfreie Frequenz. Zurück in Laupheim installiert Tobias, sobald das Geländemodell vorliegt, per Fernzugriff die Programme auf dem Server, klärt letzte Feinheiten und bereitet alles für den nächsten Besuch vor.

Finale! Der Winter kann kommen!
Jetzt ist alles startklar. Die skigebietsspezifische Software wird beim Kunden automatisch in den Fahrzeugsystemen installiert. Tobias nimmt jedes einzelne davon in Betrieb und prüft, ob alles läuft. Und jetzt fängt auch für ihn die Nachtschicht an. Dafür nimmt er sich besonders viel Zeit. Zwei Nächte lang fährt er bei allen in Kotelnica mit, steigt von Fahrzeug zu Fahrzeug und erklärt jedem Fahrer das System, die Bedienung und die vielen Anwendungsmöglichkeiten am Bildschirm. "Das ist immer eine ganz intensive Zeit. Die Fahrer lernen hier am meisten. Und ich auch!" Denn während der Fahrt erkennt er am besten, falls noch etwas hakt. Kleine Korrekturen führt er probehalber dann gleich im Fahrzeug durch und spielt sie am nächsten Morgen ins System ein. "Anfangs passiert es schon mal, dass die Genauigkeit um wenige Zentimeter variiert. Aber das ist schnell korrigiert. Und danach kann ich ganz sicher sein, dass es stimmt." In Kotelnica war das aber gar nicht nötig. "Das war ein Vorzeige-Einbau, alles lief wie am Schnürchen", bestätigt Josef Marek, seit über 30 Jahren unser Vertreter in Polen.

Intensive Schulung, damit alle Bescheid wissen
Am folgenden Tag setzt Tobias sich wieder an den Rechner und installiert die SNOWsat-Programme auf den Arbeitsplätzen der Kunden. Jetzt kann jeder Mitarbeiter an seinem PC mit SNOWsat arbeiten. Aber erst, wenn er nochmal eine ausführliche Schulung fur alle Beteiligten gehalten hat. Hier kommen alle Interessierten und vor allem die, die ab jetzt täglich damit zu tun haben, zusammen und erfahren alles über SNOWsat Web (CAN und Fleet) und SNOWsat Z. Und dann legen sie gemeinsam los. Für Fragen steht Tobias mit seinen Kollegen jederzeit zur Verfügung. Aber - je besser geschult, desto weniger Fragen...

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